
Das 50-jährige Jubiläum |
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| Anlässlich des 50 Jährigen Bestehens
des MSC Werlte gab es am 26.04.2003 ein Fest, bei dem der damalige 1.
Vorsitzende Bernd Bruns neben den zahlreichen Gästen auch die Ehrengäste
und die anwesenden Clubs begrüsste.
Vor dem offiziellen Teil trugen sich alle Gäste in das ausgelegene
Buch ein und erhielten ein kleines Präsent der Aufmerksamkeit. Mit
dem Bürgermeister der Gemeinde
Werlte Wilfried Lübs, den Samtgemeinde Bürgermeister Werner Gerdes,
den stellvertretenden Landrat des Kreises Emsland Josef Fening, den Vorsitzenden
des ADAC Weser Ems Klaus Marinesse, den Vorsitzenden der GMB aus Holland Willem
Dussel und den Ehrenvorsitzenden Hans Abeln waren nicht nur Laudatoren aus
Politik und Sport anwesend. Viele Abordnungen der Vereine aus Vechta, Osnabrück,
Schwarme, Rastede, Harsewinkel, Lüdinghausen, |
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Norden, Bad Zwischenahn,
Mulmshorn, Dohren und Scheessel sowie den benachbarten Clubs aus den
Niederlanden Siddeburen, Eenrum, Aduard und Opende liessen es sich nicht
nehmen, bei diesem Festakt dabei zu sein. |
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1953 - 2003 Es war im Jahre 1953, als nach 2 vergeblichen Versuchen im September die Gründung eines Ortsclubs des ADAC in Werlte erfolgte. Dieses war die Geburtsstunde des MSC Hümmling in Werlte. Massgeblicher Motor und Initiator der Gründung eines Motorsportclubs war der damalige Pastor Hinken während Emil Goldschmidt, Mitglied des ADAC, für aktive Schritte verantwortlich war. Mit Monatsbeiträgen von DM 1,- für Autofahrer und DM 0,50,- für Motorradfahrer wurden die ersten Aktivitäten des Clubs unternommen. Zu diesen zählte u.a. die Hümmlingfahrt, die mit einer Geschicklicheitsprüfung verbunden war. Theo Grave und August Kösters waren die ersten Motorsportteilnehmer und brachten dem Verein erste Erfolge. Über "Aufklärungsabende" in benachbarten Orten versuchte man den Ort Werlte über die Grenzen hinaus bekannt zu machen. Mit dem Tod des damaligen 1. Vorsitzenden Hermann Grummel kam es nach einigen Jahren zu einem ersten Tief in der Vereinsgeschichte, doch Dank Emil Goldschmidt, der in dieser Zeit die Fahnen hochhielt, und Gerd Rainer Schwalbe brachte man im April 1969 den Verein wieder auf Erfolgskurs. Goldschmidt wurde 1. Vorsitzenden und Schwalbe zum Rennleiter gewählt und fast genau 2 Jahre später fand die erste Hümmlingrundfahrt statt. Mit immer mehr Clubmitgliedern kam es zu der Gründung einer "Altwagenrenngemeinschaft Hümmling", doch verabschiedete man sich im Laufe der Zeit von den Vierrädern und man fing an sich für die Zweiräder zu begeistern. Im August 1973 war es dann soweit: das 1. Grasbahnrennen auf dem Hümmling in Werlte wurde ausgetragen. Der heutige Jugendbetreuer Bernd Bröker gewann damals in der Klasse 250ccm mit einem Schnitt von 70 Km/h und Clubfahrer Jan Käter fuhr den Bahnrekord mit 83 Km/h auf seiner 500ccm. Nach 6 jähriger Amtszeit stellte Goldschmidt sein Amt zur Verfügung und Hans Abeln trat für insgesamt 19 Jahre in seine Stapfen. Die Weichen des Clublebens wurden neu gestellt und mit immer mehr Aktivitäten stand der MSC in der "Blütezeit". Seniorenfahrten ab 65 Jahre, Nachtorientierungsfahrten, Zielfahrten, Geschicklichkeitstuniere, Fussballtuniere und natürlich das Grasbahnrennen standen im Clubprogramm auf dem Plan. Aus Reihen der Bahnsportler trugen Hukelmann, Käter, Bröker, Kroner, Middendorf, Möhlenkamp, Fox, Schwalbe und Hinzmann den Namen Werlte nach ganz Deutschland, und so machten der Ort, die Veranstaltung und die Namen auch kein Halt davor, die ersten Prädikate wie EM-Vorläufe, Jupo-Endläufe und auch EM-Endläufe in Werlte auszutragen. Durch die Freundschaft zu Familie Hukelmann kam Bernd Diener ins Emsland und wurde hier nicht nur zum Freund des Vereins, sondern auch als Clubfahrer zum "Werbeträger". Doch auch Hukelmann, der sich nach seiner aktiven Kariere in Sachen Bahnsport zum Tausendsassa entwickelte, hat grossen Anteil am Werlter Stellenwert in der Szene. 1993 übernahm er das Amt des Rennleiters, gleichzeitig übergab Hans Abeln sein Amt des 1. Vorsitzenden in die Hände von Bernd Bruns. Ein neuer frischer Wind wehte nun und mit der Eröffnung einer Jugendgruppe kamen viele neue, vor allem junge Mitglieder ins Boot. Bernd Bröker und Hans Majewski stellten diese Jugendgruppe auf die Beine und noch heute trainieren 30-40 Jugendliche regelmäßig unter deren Augenmerk. Was sich daraus entwickeln kann, zeigen die tollen Erfolge von Huckenbeck und Dinklage. Nicht zu vergessen sei aber noch der Dank an alle Sponsoren und Gönner sowie die tatkräftige Unterstützung der zahlreichen fleißigen Helfer, die nicht nur während einer Veranstaltung ihr Bestes gaben sondern auch weiterhin geben werden. |
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Mit einer Ehrenurkunde und einem Blumenstrauss
bedankte man sich bei Josef Wimberg und Jan Büter, die vom ersten Tag an dem MSC
Werlte angehören und ihm bis heute die Treue gehalten haben. |
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Die GästeViele Laudatoren beglückwünschten den Verein und bedankten sich für die tolle Zusammenarbeit, vor allem der Reit- und Fahrverein, der sich die "Rennstrecke" mit dem Motorsportlern teilt. Auch die Jugendarbeit wurde in den Vordergrund gestellt, sowie der sehr gute Kontakt zu den befreundeten Clubs aus dem Nachbarland Holland. Mit dieser Zusammenarbeit ist man auf dem richtigen Weg, in sportlicher Hinsicht ein neues offenes Europa zu schaffen.Willem Dussel ging noch einmal darauf ein, dass es in Werlte keine Regenrennen gäbe, sondern einen "tollen Regen". Damit spielte er auf die Flexibilität des Bahndienstes an, der wie schon des öfteren keinen Rennabbruch sondern packende Rennen garantierte. Klaus Marinesse liess es nicht unerwähnt, dass u.a. die Clubfrauen vor Jahren die Ersten waren, die in Eigenarbeit Kaffee und Kuchen anboten und viele Vereine dies daraufhin abguckten. Kurt Harries hingegen hatte eine kleine Anekdote zu erzählen. Als er im Alter von 18 Jahren sein allererstes Rennen in Werlte zu bestreiten hatte, musste er zuvor auf der Landkarte schauen, wo sich der Ort im Emsland befand. Und auch Josef Hukelmann, der als Vorsitzender der NBM das Wort ergriff, übermittelte stellvertretend für die 43 NBM Veranstalter die Glückwünsche sowie die von Engelbert Wippermann, der aus gesundheitlichen Gründen derzeit das Krankenbett hüten musste.
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